Kategorien
Allgemein

Aktuelles

Unisport im Semester

In der Vorlesungszeit bieten wir erstmals in der Zeit von 20.00 Uhr bis 21.45 Uhr Sepak-Takraw im Rahmen des Unisports an. Da sich von deren Seite aus das System leider verändert hat, ist zur Teilnahme an dem Kurs eine kostenpflichtige Anmeldung auf der Hochschulsportwebsite nötig, die am 17. Oktober freigeschaltet wird.

Sepak-Takraw-Workshop

Für den 12. Oktober ist ein kleiner Workshop für (und ausschließlich für) angehende Studenten und Studentinnen der Mathematik, Physik und Informatik geplant. Wie es genau ablaufen wird und ob das Wetter mitspielen wird ist noch nicht klar, aber wir hoffen, die Leute für den Sport zu begeistern und dazu zu bewegen, auch das Training in unserem Verein zu besuchen.

Beachtakrawturnier

Als erstes europäisches Turnier nachdem die für März 2020 angekündigten Swiss Open coronabedingt ausgefallen waren und als erstes Beachtakrawevent in Europa überhaupt war das Gummersbacher Turnier etwas ganz Besonderes. Vier Regus aus den Städten Köln, Elmshorn, Gummersbach und Heidelberg standen sich im Sand gegenüber und spielten jeweils gegen alle anderen Regus.

Nach einer problemlosen Anfahrt wurden wir Heidelberger, also Stefan, Alex, Geng, Jannik und Ricardo (ich), von Amir und den anderen Organisatoren herzlich begrüßt. Bereits als erstes Spiel fand der finaltypische Klassiker Köln gegen Elmshorn statt, der nicht allzu knapp siegreich für Köln ausging. Im Anschluss sollten wir gegen die Gummersbacher Mannschaft spielen, die eigentlich ein Konstrukt aus einem Elmshorner, einem Kölner, einem Berliner und einem kompletten Sepaktakraw-Neuling war. Daher erwarteten wir eine durchaus realistische Siegchance. Allerdings mussten sich alle erst einmal daran gewöhnen, einerseits ohne Schuhe und andererseits auch noch auf Sand zu spielen. Beides führt dazu, dass die Bälle weniger präzise als gewohnt gespielt werden können und man zudem nicht so schnell laufen und nicht so hoch springen kann. Die befürchteten Probleme, ständig Sand ins Auge zu bekommen und mangels Schuhen große Schmerzen an den Knöcheln zu erleiden, hielten sich zum Glück sehr in Grenzen. Dadurch, dass die genannten Nachteile aber für alle galten, entwickelte sich meistens auf beiden Seiten ein recht chaotisches und sehr abwechslungsreiches Spiel, bei dem häufig auch Punkte durch Kopfbälle oder andere geschickt platzierte Bälle erzielt werden konnten. Nach langem Hin und Her mussten wir uns leider im dritten Satz geschlagen geben.

Da Elmshorn und Köln unsere nächsten Gegner waren, hatten wir nicht die Erwartung, an diesem Tag noch ein Spiel zu gewinnen und tatsächlich war das Spiel gegen Köln ziemlich eindeutig, denn die Ballsicherheit jedes einzelnen Kölners sowie die gefühlvollen Strikes von Khalil führten oft zu einem sauberen Spielablauf auf Seiten der Kölner. Überraschenderweise galt dies allerdings weniger für die Elmshorner: Sie zeigten weniger Sicherheit, einige Absprachefehler und hatten eine vermutlich sandbedingte Schwäche beim Striken. All dies führte dazu, dass das Spiel Heidelberg-Elmshorn sehr spannend war, aber am Ende hat doch Elmshorn gewonnen.

Das mit Abstand überraschendste Ergebnis stammt allerdings vom Aufeinandertreffen zwischen Gummersbach und Köln. Dort musste sich der Topfavorit geschlagen geben, was niemand wirklich verstehen konnte und zudem dazu geführt hat, dass das Finalspiel statt Elmshorn-Köln nun Gummersbach-Köln lauten würde. Für uns hieß das, dass wir beim Spiel um den dritten Platz also noch eine Chance gegen Elmshorn haben würden. Doch erst einmal war der Spieltag vorbei und alle ließen den Abend teils auf dem Sand, teils auf dem nahen Fußballplatz ausklingen bis schließlich zusammen das fertige Grillgut samt Beilagen verspeist wurde. Da es für einige aber immer noch nicht genug Sport für den Tag war, wurden kurzerhand in der Turnhalle, die als Schlafstätte diente, zwei Runden Zweifelderball organisiert, die eine interessante Erinnerung an den schulischen Sportunterricht darstellten.

Am nächsten Tag ging es in der Frühe für uns also mit dem Spiel um den dritten Platz weiter. Dabei waren diejenigen, die Ohropax vergessen hatten, seltsamerweise signifikant müder als der Rest. Im Gegensatz zu den ersten Spielen hatten wir nun die Aufstellung so gewählt, dass zwei vorne standen und zwei hinten. Zwischendurch durften wir erleben, dass Wespen die Konzentration und Besinnung beim Timeout sehr stören können. Nachdem wir den ersten Satz denkbar knapp verloren hatten, erfolgte eine Auswechslung, so dass nun Alex und Geng hinten standen und Stefan und Ricardo vorne waren. In der Konstellation holten wir tatsächlich den Satz und gingen mit neuer Energie in den dritten Satz. Allerdings wurden auch die Elmshorner wieder sicherer und so endete unsere Begegnung nicht ganz glanzvoll durch einen Kopfball von Stefan, der direkt ins Netz ging. Das Finalspiel konnte dann erwartungsgemäß Köln souverän für sich entscheiden.

Insgesamt war das erste deutsche Beachtakrawturnier eine schöne, neue Erfahrung und vor Ort in allen Aspekten gut organisiert. Es war als erstes Turnier für Jannik ideal und wir anderen freuten uns, endlich wieder einige Leute der Takrawfamily wiederzusehen, nachdem die letzte europäische Veranstaltung das Heidelberger Trainingslager im Winter 2020 gewesen war. Über weitere Turniere in Gummersbach – ob im Sand oder in der Halle – würden wir uns sehr freuen!

Ab sofort wieder im Unisport!

Ab Montag, dem 13. September werden wir endlich wieder eine Halle für unser Training zur Verfügung haben. Das Training wird während der vorlesungsfreien Zeit montags von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr stattfinden. Unter diesem Link könnt ihr euch anmelden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.